Ist CBD legal?

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Ist CBD überhaupt legal? Da wir diese Frage ab und zu hören und wir uns nun schon sehr lange mit CBD beschäftigen, wollen wir dir hier eine sehr detaillierte Antwort auf die Frage geben. Es folgt ein juristischer Exkurs, um die Antwort vorweg zu nehmen: Es kommt darauf an!

Die Frage, ob CBD legal ist, rührt wahrscheinlich daher, dass CBD ja aus der Hanfpflanze (Cannabis Sativa) stammt – und diese anzubauen ist für Privatpersonen in Deutschland in der Tat nicht erlaubt. Dieses Verbot ist im Betäubungsmittelgesetz (BtmG) festgehalten.

Demnach ist der Anbau von Hanf – häufig auch als Nutzhanf bezeichnet – dann genehmigt, wenn er beispielsweise mit EU-zertifiziertem Saatgut von einem landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetrieb durchgeführt wird. Die Vielseitigkeit von Hanf begeistert die Menschen in Deutschland schon seit Jahrhunderten: ob als Fasern für die Textilindustrie, Stroh und Dämmstoffe für die Bauindustrie oder Speiseöl aus den Hanfsamen. Wusstest du, dass nicht nur Gutenberg 1455 seine berühmte Gutenberg-Bibel, sondern auch die amerikanische Unabhängigkeitserklärung von 1776 auf Hanfpapier gedruckt wurden?!

Eine der großen Fragen ist nun, ob die Hanfpflanze, oder Teile von ihr, nach Anbau und Ernte direkt an Privatpersonen weitergegeben werden dürfen? Hier scheiden sich die Geister, denn die Formulierung im BtmG ist keineswegs eindeutig. Im Gesetzestext heißt es nämlich:

[Verboten ist der Anbau, Herstellung, Handel etc. von] Cannabis, ausgenommen

  1. deren Samen, sofern er nicht zum unerlaubten Anbau bestimmt ist,
  2. wenn sie aus (...) zertifiziertem Saatgut (...) stammen, (...), oder ihr Gehalt an Tetrahydrocannabinol 0,2 Prozent nicht übersteigt und der Verkehr mit ihnen (ausgenommen der Anbau) ausschließlich gewerblichen oder wissenschaftlichen Zwecken dient, die einen Missbrauch zu Rauschzwecken ausschließen,
  3. (...)
  4. (...)
  5. (...)

Heißt das nun, dass, sofern das Saatgut EU-zertifiziert ist, hinsichtlich der weiteren Verarbeitung und Verwendung (beispielsweise durch die Abgabe an Privatpersonen) keine Einschränkungen bestehen, da der THC-Gehalt unter 0,2 % liegt und somit den Missbrauch zu Rauschzwecken ausschließt? Oder bezieht sich das „und”, welches wir oben kursiv geschrieben haben, auch auf den Teil vor dem „oder” (ebenfalls kursiv)? Letzteres hieße, dass kein anderer Pflanzenteil in die Hände von Privatpersonen gelangen darf, was jedoch der jahrzehntelangen Praxis von vielen Reformhäusern und Bioläden entspricht, die beispielsweise Hanftee verkauft haben und dies auch aktuell noch tun. Aus unserer Sicht ist das auch vollkommen legitim, da der Missbrauch zu Rauschzwecken (und darum geht es ja im BtmG!) ausgeschlossen werden kann, bzw. es nicht wirtschaftlich wäre, das THC aus dem Hanf zu extrahieren. In Österreich ist diese Regelung auch schon so im Gesetz verankert.

CBD als Stoff an sich wird nicht im BtmG aufgeführt – es gibt ja auch keinerlei Grund dafür, da CBD eben im Gegensatz zu THC nicht berauschend wirkt! Wenn du also mit deinem CBD-Öl von Sofd von der Polizei kontrolliert wirst, musst du nichts befürchten. Unsere Produkte sind nämlich komplett frei von THC! Andere Produkte haben bis zu 0,2 % THC, dieser Gehalt sollte ebenfalls nicht berauschend wirken, aber mit 0 % THC sind wir bei Sofd auf der ganz sicheren Seite.

Probier's doch einfach mal aus!